Kompendium der Pharmakologie: Gebräuchliche Arzneimittel in by Eckhard Beubler

By Eckhard Beubler

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Die Fotoschule in Bildern: Naturfotografie

Die Naturfotografie ist ein überaus abwechslungsreiches style von den ganz großen Landschaften bis zu den kleinsten Strukturen im Makrobereich. Damit Sie einen leichten Einstieg in dieses faszinierende style finden, haben die Autoren ihre Archive geöffnet, und zeigen Ihnen ihre gelungensten Bilder. Dieses Buch ist aber viel mehr als ein Bildband, es ist natural Fotopraxis: Hier sehen Sie nicht nur viele inspirierende Bilder, sondern Sie erfahren auch gleich, wie die Fotografen zu dem gezeigten Ergebnis gekommen sind, und wie Sie selbst die Bilder nachfotografieren können.

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Tabletten (Compressi) Tabletten sind feste, einzeln dosierte Arzneiformen, die aus gepulverten oder granulierten Arzneistoffen unter Zusatz von Hilfsstoffen durch Pressen hergestellt werden. Tabletten können sehr verschieden geformt sein, und einfache oder kreuzförmige Bruchrillen aufweisen. Je nach Verwendung werden bei der Herstellung verschiedene Hilfsstoffe zugesetzt. Der rasche Zerfall im MagenDarm-Trakt wird durch Zusatz von „Sprengmitteln“ gewährleistet. Solche Tabletten dienen der akuten Therapie.

Im Nerven system des Darmes und des Zentralnervensystems ist Serotonin in Nerven endigungen gespeichert, kann von dort freigesetzt und dorthin wieder aufgenommen werden. Freisetzung: Im Darm wird Serotonin durch sympathische und parasympathische Nerven sowie intrinsische Neurone des Darm-Nervensystems freigesetzt. Auch Toxine und Chemotherapeutika wie Cisplatin können Serotonin aus den enterochromaffinen Zellen freisetzen. Im Zentralnervensystem wirken Amphetamin, eine zentral erregende Substanz, Fenfluramin, ehemals ein Appetitzügler und MDMA (Ecstasy), früher Appetitzügler, heute eine Disco droge, auch auf die Serotoninfrei setzung aus Neuronen.

Therapeutisch wird Atropin hauptsächlich als Antidot bei Vergiftungen mit Cholinesterasehemmstoffen eingesetzt. Wirkungsmechanismus: Atropin ist ein kompetitiver Hemmer der Muskarin rezeptoren. Wirkungen: Atropin steigert die Herzfrequenz, vermindert den Tonus der glatten Muskulatur im Magen-DarmKanal (Obstipation), erweitert die Bron chien, führt zu Mundtrockenheit und hemmt auch die Schweißsekretion, die Schleimsekretion in Nase, Rachen und Bronchien, sowie die Bildung der Tränenflüssigkeit. ) zeigen im Prinzip diese Nebenwirkungen, die auch als atropinartige Nebenwirkungen bezeichnet werden.

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