Einführung in die Pathophysiologie des Schmerzes by Prof. Dr. med., Dr. h. c. H. O. Handwerker (auth.), Prof.

By Prof. Dr. med., Dr. h. c. H. O. Handwerker (auth.), Prof. Dr. med., Dr. h. c. H. O. Handwerker (eds.)

Die Pathophysiologie des Schmerzes ist eine wichtige Grundlage der Medizin. Gestörte Körperfunktionen führen zu den medizinisch bedeutsamen, meist chronischen Schmerzen, wobei die Plastizität des peripheren und zentralen Nervensystems eine besonders wichtige Rolle spielt. Um die chronischen Schmerzen behandeln zu können, müssen die anatomischen und physiologischen Voraussetzungen der Schmerzentstehung geklärt werden. Ziel des vorliegenden Buches ist es, den derzeitigen Forschungsstand wiederzugeben, um dem Arzt und Schmerztherapeuten beispielsweise die ontogenetische Entwicklung der Schmerzempfindlichkeit und den Zusammenhang von Schmerz und Entzündung verständlich zu machen.

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Die ZelIkorper liegen aber - wie bei anderen Afferenzen - in den Hinterwurzelganglien. In Enddarm, Harnblase und Genitalorganen gibt es sowohl Afferenzen, die mit sympathischen Axonen verlaufen als auch solche, die im N. pelvicus - assoziiert mit efferenten parasympathischen Axonen - zum Sakralmark ziehen. Osophagus, Trachea, Bronchien, Herz und Magen haben sowohl Afferenzen aus den Spinalnerven als auch aus dem N. vagus. Viele Vagusafferenzen, v. a. die markhaltigen, sind allerdings eindeutig nichtnozizeptiv.

Vermutlich gibt es - wie bei anderen Sensoren Membrankaniile, die durch Verformung der Membran aktiviert werden und z. B. iiber eine erhohte Leitfiliigkeit fiir Kationen eine Membrandepolarisation bewirken. Nozizeptoren werden auch durch starke Abkiihlung aktiviert, mit Aktivierungsschwellen unter lO °C (Li et al. 1996). Der Aktivierungsmechanismus ist nieht bekannt. Hitzereize sind aber fiir die Charakterisierung von Nozizeptoren wiehtiger, da in Klinik und Forschung hiiufig die Hitzeschmerzschwelle (ca.

An dieser Stelle sollen nur Mediatoren besprochen werden, von denen bekannt ist, daB sie uber Bindung an Membranrezeptoren Nozizeptoren direkt erregen konnen. Das geschieht uber Membrankanale, die direkt oder indirekt (uber Second-messengerProzesse) an einen Membranrezeptor fur diese Substanzen gekoppelt sind (Abb. 211). Zu den direkt kanalgekoppelten Rezeptoren gehort der VRI-Rezeptor und bestimmte Subtypen von Serotoninrezeptoren, z. B. der 5-HT3-Rezeptor. Bradykinin, das bei Entzundungsvorgangen auf verschiedenen Wegen freigesetzt wird, kann als Prototyp einer Substanz gelten, die tiber Second-messengerKaskaden eine Nozizeptorerregung bewirkt.

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