Die Hexen. Roman by Lea Nicolai

By Lea Nicolai

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Cedric brüllte Befehle zum Bollwerk hinüber. Es hatte sich nur wenige Schritte entfernt erhoben. Doch jetzt war dort nichts weiter zu sehen als Ruinen und verrottetes Mauerwerk, niemand antwortete auf den Hilferuf. Die Bewohner der Burg waren hinter der magischen Täuschung verschwunden wie die Türme, der Zwinger und der Bärengraben. Der Marquis hielt sich nicht schlecht. Trotz der ungleichen Verteilung von Muskelmasse und in Stahl gewirkter Magie wich er dem Gegner immer wieder aus und schlug dessen Schwertstreiche zurück.

Die Belagerung versprach, auf Jahre hinaus ein Ärgernis zu werden. König Constantin hatte Gräben ausheben lassen, in denen Armbrustschützen auf der Lauer lagen. Dahinter reihten sich die Rundzelte seiner Ritter. Bei Tage tummelten sich dort Reiter, Rösser und Knappen mit bunten Wimpeln. Der Zeltplatz war zur Rückseite hin von dunklen Tannen umstellt. Constantins Krieger schützten Handwerker, die im Begriff standen, einen Halsgraben auszuheben, eine Zisterne anzulegen und sowohl den Zwinger als auch einen dreistöckigen Wohnturm aufzumauern.

Von fern war das Rauschen des Verkehrs auf den Ringstraßen zu hören, und am Himmel blinkten die Positionslichter eines verspäteten Flugzeugs. Ravenna nahm die beiden Tarotkarten zur Hand und betrachtete die mit Sternen gekrönte Königin der Maizeit. Ihr Thron stand mitten in einem reifen Getreidefeld am Waldrand und zu ihren Füßen strömte ein Fluss. « Yvonne schmiegte sich an ihre Schulter. Wie Merle schien sie um Streicheleinheiten zu betteln. »Und das soll ihr Begleiter sein? « Ravenna runzelte die Stirn, als sie den Ritter mit der roten Rüstung musterte, der auf der zweiten Karte abgebildet war.

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